Bergbauhistorischer Atlas für die Stadt Essen

Lage, Fotografien und zeitgeschichtliche Bedeutung der bergbaulichen Anlagen in den Stadtteilen der Stadt Essen:

Karlheinz Rabas und Dr. Karl Albert Rubach

Bergbauhistorischer Atlas für die Stadt Essen

ISBN 978-3-929158-22-9
Bestellnr.: 00-22
192 Seiten - Format 21 x 29,7 cm
über 180 sw-Abbildungen, 40 farbige Karten, gebunden
EUR 24,95




LESEPROBE :


Zum Inhalt:
Der Bergbauhistorische Atlas für das Stadtgebiet Essen hat zum Ziel, Lage und zeitgeschichtliche Bedeutung der bergbaulichen Anlagen in den Stadtteilen der Stadt Essen darzustellen, und somit die Spuren des Bergbaus über sechs Jahrhunderte in der Stadt Essen nachzuweisen. Die in den einzelnen Stadtteilen gelegenen bergbauhistorischen Stätten sind in den Stadtteilkarten namentlich gekennzeichnet. In textlichen Darstellungen wird auf den Zusammenhang der Stadtteilentwicklung mit dem Bergbau hingewiesen, der Werdegang der Betriebe erläutert und weiterführende Quellen aufgezeigt. Mit den zahlreich eingefügten Bildern wird versucht, die historische Entwicklung der einzelnen Bergwerke darzulegen. Die Einbeziehung von Zechensiedlungen in die bildlichen Darstellungen vermittelt einen Eindruck der sozialen Bedeutung des Bergbaus in den einzelnen Stadtteilen.

Grußwort des Oberbürgermeisters Dr. Wolfgang Reiniger:
Die Geschichte einer Stadt lebt, wenn ihre Bürger sie ergründen und wach halten. Ich danke den Mitgliedern des Arbeitskreises Essen des „Fördervereins bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier“, dass sie die Wurzeln des Bergbaus in unseren Stadtteilen aufgespürt haben. Mein Dank gilt weiter den Mitarbeitern der Stadtverwaltung, die das Projekt aktiv begleitet haben, sowie allen Sponsoren, die die Herausgabe dieses Werkes ermöglicht haben.
500 Jahre Steinkohlenbergbau im Stadtgebiet sind in dem „Bergbauhistorischer Atlas für die Stadt Essen“ nachgezeichnet. Der Konvent des Stiftes Essen, vertreten durch die Fürstäbtissinnen, hatte im damaligen Stiftsgebiet Bergbauwilligen das Recht zum Abbau der Steinkohle verliehen und Bergordnungen erstellt. Gewerbe und Kleinindustrie nutzten den neuen Brennstoff. Der Übergang auf das Preußische Bergrecht Anfang des 19. Jahrhunderts ermöglichte bedeutenden Unternehmern, Zechen als Grundlagen für die Hütten-, Stahl- und Eisenindustrie zu betreiben und große Bergwerksgesellschaften zu gründen bis hin zu den späteren Großschachtanlagen. Die Entwicklung der Stadt Essen ist untrennbar mit dem Bergbau verbunden. So betrachtet ist das Weltkulturerbe Zeche Zollverein für die Stadt Essen zugleich Denkmal für eine über fünf Jahrhunderte währende Bergbaugeschichte.
Der „Bergbauhistorischer Atlas für die Stadt Essen“ ist ein wichtiger Beitrag zur Stadtgeschichte und verdient deshalb eine möglichst weite Verbreitung.


Grußwort des Förderverein-Vorsitzenden Klaus Lohmann:
Seit Jahrhunderten sind die Traditionen des Bergbaus, die Faszination des Bergmannsberufs und das, was die Bergleute geschaffen haben, in fast allen gesellschaftlichen Gruppen des Ruhrgebiets gegenwärtig. Der Förderverein Bergbauhistorischer Stätten e. V. ist mit seinen elf Arbeitskreisen bestrebt, in ehrenamtlicher Tätigkeit bergbauhistorische Anlagen zu restaurieren oder zu schaffen, um in der Bevölkerung und in künftigen Generationen die Erinnerung an die Leistungen des Bergbaus und seiner Bergleute wach zu halten.
Unser Arbeitskreis Essen hat mit der Erschließung des Erbstollens Erbenbank (Kettwig) und der Erarbeitung des “Bergbauhistorischer Atlas für die Stadt Essen” zur Dokumentation der Entwicklung des Steinkohlenbergbaus im Ruhrrevier beigetragen. Insbesondere ist dieser Atlas eine wertvolle Dokumentation der Stadtentwicklung durch den Steinkohlenbergbau über 500 Jahre. Darüber hinaus bereichert diese Arbeit durch die eingefügten Bilder die vielfältige Darstellung der Industriekultur in Nordrhein-Westfalen. Den Herausgebern und Mitarbeitern des Arbeitskreises Essen spreche ich meine Anerkennung und meinen besonderen Dank für die aufwändige Arbeit aus.


zurück zur Übersicht



Fehlt der Navigationsframe?
...Dann bitte hier klicken!